Unsere 2. hatte ihren Saisonauftakt in der Mittelschule Bad Grönenbach. Im dortigen Klassenzimmer gingen wir früh mit 3:0 in Führung.
Werner schaffte ein Grundreihenmatt. Tobi gewann dank Läuferpaar souverän. Rolands Gegner stellte einzügig eine Figur ein.
Jakob stand zwar wohl etwas besser, verschandelte die Stellung aber immer mehr und gab schließlich frustriert auf.
Mein junger Gegner baute enormen Druck gegen den König auf. Getreu dem Motto „der Glaube muss stärker sein als die Stellung“ konnte ich mich dank einiger gegnerischer Ungenauigkeiten und riesigem Stellungsglück mit dem letzten Trick in ein tot-remises Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern retten.
Damit stand es 3,5:1,5. Die restlichen drei Partien waren von Materialungleichgewichten geprägt, wobei der Ausgang jeweils offen war.
Michael konnte sich gegen die bewegliche Tante seines Widersachers jedoch nicht dauerhaft wehren. Felix verlor seine Königin durch ein Springerschach, mit dem die Läuferdiagonale frei wurde. Also stand es plötzlich 3,5:3,5 und die Führung war futsch.
Manfred mühte sich mit Dame, Läufer, Springer und Bauer gegen Dame und vier Bauern. Auf einmal konnte er doch eindringen und den gegnerischen König so bedrängen, dass ein zwingendes Matt am Horizont aufzog. Also 4,5:3,5 – puh, das war knapp!