Am heutigen Samstag, den 3. Oktober, begrüßten wir die neu aufgebaute Mannschaft aus Inchenhofen bei uns im Schachlokal.
Wir traten mit vier Jugendspielern an.
Brett 1 – Artjom
Brett 2 – Liyan
Brett 3 – Kuzey
Brett 4 – Luca (Debüt)
Nach nur 30 Minuten hörte ich ein „Remis…?“ von Mannschaftsdebütant Luca fragen, was sein Gegner annahm. Als ich auf das Brett schaute, waren gerade mal 10 Züge gemacht worden. Luca meinte, dass er „Angst hatte, einen Fehler zu machen“ und bot, seinem Gegner vorsichtshalber das Remis an, obwohl er einen minimalen Vorteil auf seiner Seite hatte, in Form einer besseren Entwicklung.
Kuzey, der kurz darauf neben Luca auf Brett 3 saß, der trotz einer leichten Erkältung an den Mannschaftskampf teilgenommen hatte, ahmte Luca nach, ebenfalls nach nur etwa 10 gemachten Zügen. Klar, dass man am Tag der Deutschen Einheit das Wort „Einheit“ groß geschrieben wird, allerdings wirkt das im Schachsport etwas fehl am Platze.
Somit war nur noch ein Brett übrig, was aktiv bespielt wurde. Warum nur ein Brett fragt ihr euch warscheinlich, wenn doch 4 Spieler spielen. Der Grund war, dass das Spitzenbrett auf der Seite von Inchenhofen leider unbesetzt blieb und Artjom somit auch einen kampflosen Punkt bekam.
Damit war nach nur 30 Minuten nur noch das Brett von Liyan übrig. Der konnte eine Dame ergattern und sah noch die Chance, einen Turm für einen Läufer zu schnappen. Nach einer Stunde setzte er seinen etwa gleichaltrigen Gegner Matt und war somit der einzige richtige Brettsieger am heutigen Feiertag.
Bemerkenswert war, dass der gesamte Mannschaftskampf mit nur 90 Minuten einer der schnellsten Mannschaftskämpfe war, den ich je gesehen hatte.
Danke an alle Spieler für ihre Bereitschaft. Das nächste Spiel ist am 28. November gegen die vierte Mannschaft der SG Augsburg.