TSV Haunstetten 2 überlegen Meister in der Schwabenliga 1

Ein Bericht vom Manfred Rubke:

Den direkten Durchmarsch von der Schwabenliga 2 in die Regionalliga Süd-West verdanken wir einer mannschaftlichen Ausgeglichenheit und Geschlossenheit. Hier eine Zusammenfassung von eurem sehr stolzen Mannschaftsführer Manfred.
Die Saison 2018/2019 begann sehr zähflüssig mit zwei Remis gegen Mering und Marktoberdorf. In der 3. Runde kam der nicht in dieser Höhe erwartete Durchbruch gegen Krumbach mit einem 6:2 Sieg, wobei hier 4 Spieler der Dritten zum Einsatz kommen mussten, da die Erste ebenfalls 4 Spieler der Zweiten benötigte. Diese glorreichen 4 (Gerald Beck, Helmut Heimann, Tobias Karg und Werner Zwick) legten mit 3,5 Punkten den Grundstein für den Erfolg. In der 4. Runde half uns Johannes Röder, den schwer erkämpften Sieg (5,5 : 2,5) gegen Friedberg einzufahren. In der 5. Runde mussten wir in Kempten gewinnen, um die Spitze zu erobern. Es kam zu dem befürchteten schweren Auswärtskampf, der dann zum Glück 4,5 : 3,5 gewonnen wurde. Auch hier steuerten Helmut, Werner und Johannes hervorragende 2,5 Punkte bei. Der Gipfelsturm mit Hindernissen im Schneechaos kann in meinem Bericht vom 4.2.2019 nachgelesen werden. Die sehr Ersatz geschwächte Memminger Mannschaft wurde mit einer 6,5 : 1,5 Niederlage nach Hause geschickt.
Vor der letzten Runde gegen die bisher starke Überraschungsmannschaft aus Bad Grönenbach stand lange Zeit die Aufstellung nicht fest, da die Erste wieder 3 Männer aus der Zweiten für ihren Oberligaaufstiegskampf benötigten. Obwohl Werner alle Hebel in Bewegung setzte, die optimale Aufstellung für beide Mannschaften zu stellen, mussten Roland Bindl(1), Manfred Rubke(0,5) und Dirk Fehmer (1) in der Ersten aushelfen (leider halfen die 2,5 Punkte gegen Tarrasch München nur zur Vizemeisterschaft). Dafür steuerten dann die starken Gerhard Rampp, Gerald, Helmut und Werner 3 Punkte zum überlegenen 7:1 Sieg gegen Bad Grönenbach bei. Die restlichen 4 Siege kamen von Robert Behling, Ferdinand Petzelberger, Paul Weichlein und Michael Romfeld.
Werner herzlichen Dank für deinen großen Einsatz, immer die optimale Aufstellung zu finden, ohne die einzelnen Mannschaften 1-3 zu schwächen. Dies ist, dir unter den gegebenen Umständen, in der ganzen Saison hervorragend gelungen.
Herausragende Mannschaftsbilanz:
Bei den 5 Siegen und 2 Unentschieden wurden insgesamt 13 Spieler eingesetzt.
In den 56 Spielen gab es nur 2 Niederlagen !!!! 11 Spieler blieben ungeschlagen !!!!
100 % erzielte Gerhard mit 2 aus 2, 83 % erzielte Tobias mit 2,5 aus 3, hervorragende 80 % an Brett 1 bzw. 2 erzielte unser starker Neuzugang Ferdinand mit 4 aus 5. Alle weiteren Spieler liegen zwischen 50% bis 75 %.
Mein Dank gilt allen Spielern. Es war mir, dank eurer stetigen Einsatzbereitschaft, ein Vergnügen euer Mannschaftsführer zu sein.
Vorausschau:
Der Verein hat die Qualität (17 Spieler über DWZ 2000) mit einer Landesliga und Regionalligamannschaft in der Saison 2019/2020 erfolgreich zu bestehen. Neuzugänge sind willkommen und können nahtlos eingebaut werden.
Die Stammspieler der zweiten Mannschaft haben im Verlauf der Saison mit mindestens 2 Einsätzen bereits Landesligaerfahrung gesammelt. Dabei blieben Mikhail Tyomkyn, Robert, Manfred, Roland und Gerhard ungeschlagen.

Ich freue mich schon auf die kommende Saison mit euch.

Es wird ein Vergnügen sein, in der Regionalliga Süd-West zu spielen und zu bestehen.

3 Gedanken zu „TSV Haunstetten 2 überlegen Meister in der Schwabenliga 1

  1. Im letzten Kampf in Bad Grönenbach war unsere Zweite klarer Favorit, wenngleich die Gastgeber vor dem Kampf schon tönten, sie wollten „mindestens einen Punkt“ hierbehalten. Tatsächlich standen nach eineinhalb Stunden noch alle Bretter ausgeglichen. Aber dann kam Ferdinands Gegner nicht mehr zur Rochade und musste seine Figuren so unharmonisch aufstellen, dass seine Partie nicht mehr haltbar war. Direkt danach bot mein Gegner Remis an, hatte aber übersehen, dass meine Dame von h4 aus sowohl den ungedeckten Te7 als auch (mit dem Ld3) den ungeschützten Bh7 angreifen konnte, was nur drei Züge später zur Aufgabe führte. Selbst nach drei Stunden hatten wir an den anderen Brettern kaum Vorteile, aber allmählich zeigte sich doch die Besonderheit eines Mannschaftskampfs: Mit einem 2:0 im Rücken spielt es sich leichter als bei einem 0:2. So konnten die beiden hinteren Spieler entspannt ins Remis abwickeln, und auf den anderen Brettern summierten sich nach und nach die Vorteile der Haunstetter; die durchschnittlich 200 DWZ-Punkte mehr kommen halt nicht von ungefähr. Wie die Siege genau zustande kamen, kann vielleicht noch jemand ergänzen, denn ich fuhr die 20 km nach Kempten, wo unser einziger Konkurrent allerdings mit Krumbach viel Mühe hatte, sodass unsere Zweite sogar mit einem 4:4 aufgestiegen wäre. Aber meine spezielle Gratulation an Gerald, dessen schachliche Qualitäten offenbar doch höher einzuschätzen sind als seine fußballanalytischen …

  2. Als alter Haunstetter Spieler (und ehemaliger Funktionär) gratuliere ich Euch allen zum Aufstieg! Ist glaube ich das erste Mal das ein Augsburger Schachverein mit 2 Mannschaften auf bayerischer Ebene vertreten ist.

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