Aufstieg unserer 1. Mannschaft in die höchste Bayerische Liga um ein Jahr verschoben

Leider hat es am Ende nicht ganz zum Aufstieg gereicht. Es fehlten in der Schlusstabelle 1 Mannschaftspunkt und 2,5 Brettpunkte. In der neuen Saison wird neuer Anlauf genommen, um das Ziel Oberliga (=3. Liga) zu verwirklichen

Zum Spielverlauf:
Spielergeschwächt, aber mit ungemeinem Kampfgeist ging unser Gast aus Röhrnbach in das letzte Spiel der Saison. Nach einer Stunde war ein Plus von 2 Punkten auf unserem Konto und 100 Euro weniger auf dem Vereinskonto des SV Röhrnbach.
Ja, es ist recht teuer, die ersten beiden Bretter freizulassen.

2 : 0

Die Verkürzung aus Sicht der Gäste erfolgte an Brett 4, als Reinhold eine Kombination übersah und dem Gegner die Hand reichte.

2 : 1

Unser eigenes Punktekonto wurde durch Armin erhöht, er in sicherer Manier (zum 1. Mal in Haunstetten auf Brett 8 spielend) dem Gegner keine Chance ließ.

3 : 1

Dass man mit 2 Spielern weniger ungern ein Remis gibt, liegt auf der Hand und so ließ der Gegner von Mark ganze 30 Minuten vergehen, ohne einen Zug auszuführen, ehe der MSF unser Gäste seinen Segen gab.

3,5 : 1,5

In einem furiosem Schlussakt setzte anschließend Mikhail seinen Gegner vor aussichtslose Probleme.
Als dieser das Matt in 2 sah, wollte er sich das Ende nicht zeigen lassen.
(Absolut sehenswert! Ich werde an dieser Stelle einen Link zum Nachspielen der Partie einbauen)

4,5 : 1,5

Einen recht zähen Gegner erwischte Zalan an Brett 3 spielend.
Nachdem sich Zalan nach forciertem Figurenabtausch mit 2 Mehrbauern im Endspiel wiederfand, schien sein Gegenüber an die Theorie zu glauben:
„Ungleichfarmige Läufer = Remis“
Daraufhin wurde demonstriert, wie eine Läuferüberlastung funktioniert.
Wer sich dafür interessiert:  Hier wird demnächst ein Link folgen

5,5 : 1,5

Den Mannschaftssieg bereits wissend, konzentrierte sich Steffan an Brett 7 voll auf sein Match. Es war ein Damenendspiel mit mehreren Bauern.
Nach zahllosen beidseits gegebenen Schachs und zwei beschriebenen Partienotationen, führte Stefan den entscheidenden Bauer zur Permutation und sein Spiel zum Sieg.

6,5 : 1,5 ENDSTAND

Hier die Schlusstabelle

 

Aufstieg unser 2. Mannschaft in die höchste Schwäbische Liga

Zunächst vorweg: Dillingen II wird nicht zum „Königsmacher“

Trotz des Tabellengleichstandes in der Mannschafts-und Brettpunktwertung hat Haunstetten II die Nase vorn

Da es nur einen Aufsteiger geben kann, ist § 3.11 der Schwäbischen TO anzuwenden:

Rangfolge bei Punktgleichheit:
Ist nach Durchgang aller Wettkämpfe die Summe der Mannschaftspunkte gleich, so entscheidet die Anzahl der insgesamt erzielten Brettpunkte über die Rangfolge. Besteht auch hier Gleichstand, werden folgende Kriterien in der Reihe nach angewendet, um über die Rangfolge zu entscheiden: Wenn bei Gleichstand der Mannschaftspunkte in der Wertung einer Mannschaft Punkte aus kampflosen 8:0 Ergebnissen enthalten sind,
werden sowohl diese Brettpunkte als auch die von wertungsgleichen Mannschaften gegen den (die) betreffenden Gegner erzielten Brettpunkte gestrichen.
Dies bedeutet im Klartext einen Haunstetter Vorsprung von 2 Punkten, da Kötz-Ichenhausen ein kampflosen 8:0 gegen Dillingen auf dem Punktekonto hat – wir hingegen ein erkämpftes 6:0. Diese beiden Ergebnisse werden nun neutralisiert, um die bessere Mannschaft zu ermitteln.
Darüber hinaus bekommt der Sieger aus der direkten Begegnung den besseren Tabellenplatz.

Ein Bericht zum Spiel gegen Caissa 1 (6:2 für Haunstetten) folgt

Hier die Schlusstabelle

 

 

Aufstieg unserer 3. Mannschaft in die höchste Augsburger Liga !

Trotz einer 5:3 Heimniederlage gegen die Edelgarnitur aus Thierhaupten hat unsere 3. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga 1 gepackt.

Ab der Saison  2018/19 spielt unsere Dritte somit in der gleichen Liga, in der noch vor wenigen Jahren unsere 2. Mannschaft „Stammgast“ war.

Bemerkenswert ist, dass die 3. Mannschaft nach dem freiwilligen Rückzug in unterste Augsburger Liga im Jahr 2012,  neu aufgebaut wurde und sich seither dominat und äußerst zielorientiert durch alle Augsburger Klassen nach oben pflügte.

Hier die Schlusstabelle:

 

Haunstetter Schachspieler in Bad Wörishofen erfolgreich

Überraschend gut schnitten die drei Haunstetter Teilnehmer am Wörishofer Schachfestival ab. Robert Behling errang in der Hauptklasse mit 5,5 Punkten aus 9 Partien einen ausgezeichneten 24. Platz und remisierte gegen zwei Großmeister. Ein weiterer Internationaler Meister entwischte ihm nur ganz knapp ins rettende Remis. Im Seniorenturnier spielten Manfred Rubke und Gerhard Rampp von Anfang an in der Spitzengruppe mit.
Nach acht Runden hatten beide je drei Siege und fünf Unentschieden auf dem Konto, doch in der Schlussrunde verließ sie das Schachglück. Gerhard versiebte eine Gewinnstellung zum Remis und erreichte schließlich den 11. (statt dem möglichen 5.) Platz. Manfred, der zuvor gegen schwere Gegner noch mehr überzeugt hatte, verlor recht unglücklich. Bei einem Remis wäre er sogar 7. geworden, doch auch der 20. Platz ist bei 121 Teilnehmern als Erfolg zu werten. Alle drei Haunstetter Spieler waren jedenfalls die erfolgreichsten unter allen schwäbischen Teilnehmern.

Hier die Schlusstabellen:

BW 2018 Open http://www.chessorg.de/Listen2018/sw8000333146/simple_ranking.htm

BW 2018 Senioren http://www.chessorg.de/Listen2018/sw8000333018/participants.htm

 

 

 

Auch die 4. Mannschaft siegt in Kriegshaber

Mit einem sicheren 2:6 Auswärtssieg gelang es unserer Vierten, die Siegesserie gegen den SK Kriegshaber in dieser Saison zu halten.
Zuvor hatten die Erste, die Zweite und die Dritte gegen den langjährigen Stadtkonkurrenten gewonnen.
Durch 2 kampflose Partien (Brett 2 und 8) und einen Fehler meines Gegners (Brett 6) gingen wir frühzeitig mit 0:3 In Führung, ehe Petr (an Brett 1 spielend) die erste Punkteteilung verkündete. Durch einen Sieg von Alex war dann die Begegnung mit (mindestens) einem halben Punkt bereits für uns entschieden.
Zwischenstand: 0,5 : 4,5  (=Auswärtssieg)
Antun an Brett 3 spielend, verlor im Anschluss seine Partie, bevor Grigory (Brett 7) in einem schwierigen Endspiel zum Remis einwilligte.
Die letzte Partie des Abends endete nach 3,5 Stunden in freundschaftlichster Umgebung mit einem Sieg für Illia zum Endstand von 6:2 aus unserer Sicht.

Klaus Michael Bleyer 10.02.2018

 

 

 

 

+/- im Ligakampf

Zum 3. Mal in dieser Saison ging ein gesamter Wettkampf in der Kreisliga3 kampflos mit der Wertung +/- aus.
Gemeint sind nicht kampflose Brettpunkte, sondern ganze 8er-Mannschaften, die einfach nicht zum Wettkampf antreten. Nicht nur in dieser Spielklasse ein Ärgernis.
Wie ist Eure Meinung?

Nachtrag: (21,01.2018)
Das gestrige -/+ zwischen Thierhaupten und Rochade II kam dadurch zustande, weil der Hausherr der Spiellokalität (Fischereiverein Thierhaupten), die Spieler wegen Eigenbedarf um 20 Uhr schlichtweg vor die Türe setzte.
(KMB)

 

 

 

 

 

 

Werner Zwick ist neuer Abteilungsleiter

Bei der den diesjährigen Vorstandswahlen wurde nach 7-jähriger Amtszeit von Klaus Michael Bleyer, der nicht mehr zur Wahl antrat, ein neuer Vorstand gewählt.
Der neue Mann an der Spitze heißt Werner Zwick und ist seit 1977 Mitglied der Schachabteilung. Werner trug in vielen zurückliegenden Jahren bereits Verantwortung als Funktionär und hat sich im Verein sehr verdient gemacht. Zuletzt als Schatzmeister.

Neuer Spielleiter ist Michael Romfeld, der sogleich den Terminkalender für das Jahr 2018 vorstellte.

Gewählt wurden weiterhin

  • Lukas Böttger (1.Jugendleiter)
  • Kevin Michael Bleyer (Schatzmeister und 2. Jugendleiter)
  • Manfred Rubke (Schriftführer)
  • Richard Töpfer (1. Seniorenleiter)
  • Antun Brdar (2. Seniorenleiter)
  • Armin Wolf (Kassenprüfer)
  • Boris Grimberg (Beisitzer)

Als nun ehemaliger Vorsitzender möchte ich allen sehr herzlich zur Wahl gratulieren und wünsche dem neuen Vorstand nicht nur am Schachbrett eine stetig gute und glückliche Hand.

Klaus Michael Bleyer

 

 

 

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Boris Grimberg gewinnt 3-Königs-Blitz

27 Teilnehmer aus 10 unterschiedlichen Vereinen trafen sich am frühen Samstagnachmittag  zum traditionellem Haunstetter 3-Königs-Blitzturnier im Augsburger Süden.

Dabei legte Boris einen Start-Ziel-Sieg auf jene 13 Bretter, die jeder Spieler einmal umkreisen musste.
Gefolgt von Michael und Armin, die sich gelegentlich auf Rang 2 und 3 die Plätze tauschen, war das Spitzentrio ab Runde 16 allein unter sich.
Bis dahin kämpften noch Jens Weichelt, Paul Weichlein, Ferdinand Petzelberger, Johannes Vogel, sowie Überraschungsspieler Thomas Majewski vorne mit. Letzterer schaffte sogar, in Runde 20 einen Sieg gegen Boris, der nach der Pause an Ferdinand einen Punkt hergegeben hatte.

In der Turnierdauer von 330 Minuten (-10 Min Pause). wurden insgesamt 351 Partien gespielt. Das ergibt einen Durchschnitt von 11,8 Minuten/Spielrunde, was für unsere Blitzturniere ein leicht überdurchschnittlicher Wert ist. Unsere bisherige Bestmarke liegt unter 11 Minuten. Trotzdem sind wir der Ansicht, dass ein Rundenturnier zu Haunstetten passt und nicht jede einzelne Paarung auszulosen und anzusagen ist.
Jener Charm, den unser Turnier hat, ist das zügige Rutschsystem, in dem jeder Spieler genau weiß, gegen in der nächsten Runde zu spielen ist. Die einzige Variable ist zu Turnierbeginn, wenn der Computer zufällig festlegt, in welche Richtung der Plätz gewechselt wird.

Wir  spielten nach den alten Regeln, in welchen ein Fehlzug verliert. Interessant wird es zukünftig werden, wenn die neue Regel umgesetzt wird.
Man kann davon ausgehen, dass in der FIDE-Regelkommission Leute sitzen, die selber nicht oft blitzen.

Was bleibt noch zu sagen?
..ach ja… es ist mir gelungen, einen Kaffee zu brauen, der den letztjährigen Eisenbahnerkaffee von Jens in den Schatten stellen konnte. Selbst eingefleischte Koffeinfreunde gaben zur Verdünnung einen Schluck Wasser in die Tasse. Vielleicht hätte die Bezeichnung „Espresso“ eher gepasst 🙂

07.01.2018 Klaus Michael Bleyer

Hier die Schlusstabelle
„STRG“ drücken und am Mausrad drehen (oder +/-),  vergrößert das Bild.