Gaudi am 8. März

Zunächst ein ein Dank an die Turnierleitung, die regelmäßig einen Spaß auf 128 Feldern durchführt.
Nachdem es vor Spielbeginn fast keine Verbesserungsvorschläge gab, wurde wie geplant gestartet 🙂
9 Teilnehmer (leider „nur“ Haunstetterer) fanden sich zum Spaßturnier ein, welches offen für alle Tandemfreunde des Landes ausgetragen wurde.
Leider war die Teilnehmerzahl ungerade und so spielte ein Spieler nicht im Duett.  Der einzige Solospieler war somit Werner, der manch schöne Partie gewonnen hätte – ja wäre da nicht die Bedenkzeit  gewesen, die auf beiden seiner Bretter mit 5 Minuten sehr limitiert war. Vielleicht sollte man diesen Nachteil zukünftig durch einen Zeitbonus ausgleichen.

Gerne hätte der ein-oder andere Spieler gesehen, wie der Sommerblitzkönig die ein- oder andere Niederlage eingesteckt hätte. Auch das Duell gegen den bislang amtierenden (Solo)-Tandemblitzmeister wurde in aussichtsloser Position durch Zeit gewonnen. Nun gut…

Normale Schachregeln und Strategien galten heute  nicht. Angriffspunkt der weißen Steine war vielmals der Bauer f7, der herzhaft und gerne mit einem Figurenopfer entfernt wurde. Oft gelang es mir das selber mit 1. Sf3 und 2.Sg5, was zu einem Dauerfeuer auf des Gegners K. führte. Tobias hatte heute keinen sehr guten Teampartner, denn sein Mitspieler produzierte 2 ungültige Züge. Zitat von KMB: „Wer rechnet denn mit einem Läufer, der nach dem Schlagen durch den K mit einem gleichfarbigen L. von hinten links gedeckt wird“ 🙂

So kam es dann, wie es kommen musste: Michi und Ilia zogen einsame Bahnen an der Tabellenspitze, die (wie schon erwähnt) durch Caissa und Chronos geebnet wurden.

Das einzige Haar in der Suppe produzierten Niklas und Robert, die es als einziges Team schafften, glorreich gegen Illia+Michi zu punkten.

Die Schlusstabelle:
– 1.    Ilia + Michi                 7 Punkte
– 2.    Niklas + Robert         4 Punkte
– 3-4. Leo + Sven              4 Punkte
– 3-4. KMB + Tobias          4 Punkte
– 5.    Werner                     1 Punkt

 

Kriegshaber5 – Haunstetten4: 2,5-5,5

Mit einem klaren Auswärtssieg beendet die 4 Mannschaft das Jahr 2018 und bleibt gegen Kriegshaber ungeschlagen.
In freundlicher Atmosphäre wurden die Uhren nicht pünktlich um Punkt 18:00 angestellt, sondern man wartete, bis alle Spieler sortiert waren und an den Brettern saßen.
Wir hatten bei der Anfahrt nach Kriegshaber über die B17 wegen das FCA-Spiels  zähen Verkehr. Es war alles im Zeitrahmen. Als jedoch Petr hinter uns einen Auffahrunfall wahrnahm, hätte es sich böse rächen können, wenn wir 1 Minute später losgefahren wären. So kamen wir noch rechtzeitig.

Zum gesamten Spielverlauf kann ich nicht sehr viel sagen, da die ersten 4 Bretter nicht eisehbar waren. Wer die Räumlichkeiten im Zollhaus kennt, der weiß um die „Passage“ zwischen Brett 5 und 7, die zum Nebenraum führt.

Meine eigene Spieleröffnung behandelte ich grauenhaft und ich bin dankbar, dass jene Partien nicht im Netz zu finden sind. So konnte ich mich wie zuletzt in Pfersee in ein rettendes Endspiel flüchten, bei welchem eine Mehrfigur auf des Gegners Seite wirkungslos blieb.

Weiter remisierten Ludwig, sowie Robert, der zugleich die längste Partie des Abends spielte. Mikhail, Petr, Alex und Sven holten jeweils einen vollen Punkt !

Endstand 5,5 :2,5 aus unserer Sicht

Am 19.Januar 2019 werden wir zuhause die 3. Mannschaft der SG Augsburg empfangen.
Bis dahin wünsche ich allen Spielern ein friedliches Weihnachtsfest und einen „geschmeidigen“ Jahresübergang.

Klaus Michael Bleyer

 

 

Lechhausen1 – Haunstetten3 4:4

Ein Bericht von Gerhard Rampp:

Voll Optimismus fuhr die Dritte zu ihrem vermeintlich leichten Kampf nach Lechhausen. Aber da sollten wir uns gewaltig täuschen. Zuerst müssten wir feststellen, dass Isaak am vereinbarten Treffpunkt unauffindbar war und wir somit zu siebt waren. Aber die Lechhausen erwiesen sich auch als sehr motiviert und wollten keineswegs Kanonenfutter der Favoriten sein. Das bekam Ludwig als erster zu spüren, der schon bald die Segel strich. Auch die Mittelbretter Tobi und Przemislav taten sich schwer und kamen über ein Remis nicht hinaus, womit Tobi – vor einer Woche noch in der Zweiten ein strahlender Triumphautor – sogar noch gut bedient war. Als dann gar noch unser GRÖSSTER eine Niederlage vermelden musste, hatten wir das Zwischenergebnis, das wir uns zuvor gewünscht hatten – allerdings leider andersrum. Zum Glück erreichten alle drei Spitzenbretter vorteilhafte Stellungen. Vor allem Geralds Mattangriff mit Turmopfer war sehenswert. Unser Neuzugang an Brett drei erwies sich wie schon gegen Krumbach als wertvolle Verstärkung und schließlich gab auch der stärkste Lechhauser (DWZ 1997) sein Lehrbuch-Endspiel mit Minusqualität, aber Mehrbauer auf. Damit sind wir gegen unerwartet starke Lechhauser an einer Blamage gerade noch vorbeigeschlittert, aber nach dem 4:4 sollten wir auf den Boden der Realität zurückkehren: Wir stellen ein gutes Team in dieser Liga, aber noch nicht gut genug für die Schwabenliga.