Erstmalig in Schwaben!

Die Links zu den Ligen für die Spielsaison 2019/2020 wurden aktualisiert und finden sich unter dem obigen Reiter „Mannschaften – Ligabetrieb“.
Schön zu sehen ist, dass die Schachabteilung des TSV Haunstetten mit 2 Mannschaften in den bayerischen Ligen vertreten ist.  Das gab es vorher in Schwaben noch nie.

 

 

TSV Haunstetten 2 überlegen Meister in der Schwabenliga 1

Ein Bericht vom Manfred Rubke:

Den direkten Durchmarsch von der Schwabenliga 2 in die Regionalliga Süd-West verdanken wir einer mannschaftlichen Ausgeglichenheit und Geschlossenheit. Hier eine Zusammenfassung von eurem sehr stolzen Mannschaftsführer Manfred.
Die Saison 2018/2019 begann sehr zähflüssig mit zwei Remis gegen Mering und Marktoberdorf. In der 3. Runde kam der nicht in dieser Höhe erwartete Durchbruch gegen Krumbach mit einem 6:2 Sieg, wobei hier 4 Spieler der Dritten zum Einsatz kommen mussten, da die Erste ebenfalls 4 Spieler der Zweiten benötigte. Diese glorreichen 4 (Gerald Beck, Helmut Heimann, Tobias Karg und Werner Zwick) legten mit 3,5 Punkten den Grundstein für den Erfolg. In der 4. Runde half uns Johannes Röder, den schwer erkämpften Sieg (5,5 : 2,5) gegen Friedberg einzufahren. In der 5. Runde mussten wir in Kempten gewinnen, um die Spitze zu erobern. Es kam zu dem befürchteten schweren Auswärtskampf, der dann zum Glück 4,5 : 3,5 gewonnen wurde. Auch hier steuerten Helmut, Werner und Johannes hervorragende 2,5 Punkte bei. Der Gipfelsturm mit Hindernissen im Schneechaos kann in meinem Bericht vom 4.2.2019 nachgelesen werden. Die sehr Ersatz geschwächte Memminger Mannschaft wurde mit einer 6,5 : 1,5 Niederlage nach Hause geschickt.
Vor der letzten Runde gegen die bisher starke Überraschungsmannschaft aus Bad Grönenbach stand lange Zeit die Aufstellung nicht fest, da die Erste wieder 3 Männer aus der Zweiten für ihren Oberligaaufstiegskampf benötigten. Obwohl Werner alle Hebel in Bewegung setzte, die optimale Aufstellung für beide Mannschaften zu stellen, mussten Roland Bindl(1), Manfred Rubke(0,5) und Dirk Fehmer (1) in der Ersten aushelfen (leider halfen die 2,5 Punkte gegen Tarrasch München nur zur Vizemeisterschaft). Dafür steuerten dann die starken Gerhard Rampp, Gerald, Helmut und Werner 3 Punkte zum überlegenen 7:1 Sieg gegen Bad Grönenbach bei. Die restlichen 4 Siege kamen von Robert Behling, Ferdinand Petzelberger, Paul Weichlein und Michael Romfeld.
Werner herzlichen Dank für deinen großen Einsatz, immer die optimale Aufstellung zu finden, ohne die einzelnen Mannschaften 1-3 zu schwächen. Dies ist, dir unter den gegebenen Umständen, in der ganzen Saison hervorragend gelungen.
Herausragende Mannschaftsbilanz:
Bei den 5 Siegen und 2 Unentschieden wurden insgesamt 13 Spieler eingesetzt.
In den 56 Spielen gab es nur 2 Niederlagen !!!! 11 Spieler blieben ungeschlagen !!!!
100 % erzielte Gerhard mit 2 aus 2, 83 % erzielte Tobias mit 2,5 aus 3, hervorragende 80 % an Brett 1 bzw. 2 erzielte unser starker Neuzugang Ferdinand mit 4 aus 5. Alle weiteren Spieler liegen zwischen 50% bis 75 %.
Mein Dank gilt allen Spielern. Es war mir, dank eurer stetigen Einsatzbereitschaft, ein Vergnügen euer Mannschaftsführer zu sein.
Vorausschau:
Der Verein hat die Qualität (17 Spieler über DWZ 2000) mit einer Landesliga und Regionalligamannschaft in der Saison 2019/2020 erfolgreich zu bestehen. Neuzugänge sind willkommen und können nahtlos eingebaut werden.
Die Stammspieler der zweiten Mannschaft haben im Verlauf der Saison mit mindestens 2 Einsätzen bereits Landesligaerfahrung gesammelt. Dabei blieben Mikhail Tyomkyn, Robert, Manfred, Roland und Gerhard ungeschlagen.

Ich freue mich schon auf die kommende Saison mit euch.

Es wird ein Vergnügen sein, in der Regionalliga Süd-West zu spielen und zu bestehen.

Gaudi am 8. März

Zunächst ein ein Dank an die Turnierleitung, die regelmäßig einen Spaß auf 128 Feldern durchführt.
Nachdem es vor Spielbeginn fast keine Verbesserungsvorschläge gab, wurde wie geplant gestartet 🙂
9 Teilnehmer (leider „nur“ Haunstetterer) fanden sich zum Spaßturnier ein, welches offen für alle Tandemfreunde des Landes ausgetragen wurde.
Leider war die Teilnehmerzahl ungerade und so spielte ein Spieler nicht im Duett.  Der einzige Solospieler war somit Werner, der manch schöne Partie gewonnen hätte – ja wäre da nicht die Bedenkzeit  gewesen, die auf beiden seiner Bretter mit 5 Minuten sehr limitiert war. Vielleicht sollte man diesen Nachteil zukünftig durch einen Zeitbonus ausgleichen.

Gerne hätte der ein-oder andere Spieler gesehen, wie der Sommerblitzkönig die ein- oder andere Niederlage eingesteckt hätte. Auch das Duell gegen den bislang amtierenden (Solo)-Tandemblitzmeister wurde in aussichtsloser Position durch Zeit gewonnen. Nun gut…

Normale Schachregeln und Strategien galten heute  nicht. Angriffspunkt der weißen Steine war vielmals der Bauer f7, der herzhaft und gerne mit einem Figurenopfer entfernt wurde. Oft gelang es mir das selber mit 1. Sf3 und 2.Sg5, was zu einem Dauerfeuer auf des Gegners K. führte. Tobias hatte heute keinen sehr guten Teampartner, denn sein Mitspieler produzierte 2 ungültige Züge. Zitat von KMB: „Wer rechnet denn mit einem Läufer, der nach dem Schlagen durch den K mit einem gleichfarbigen L. von hinten links gedeckt wird“ 🙂

So kam es dann, wie es kommen musste: Michi und Ilia zogen einsame Bahnen an der Tabellenspitze, die (wie schon erwähnt) durch Caissa und Chronos geebnet wurden.

Das einzige Haar in der Suppe produzierten Niklas und Robert, die es als einziges Team schafften, glorreich gegen Illia+Michi zu punkten.

Die Schlusstabelle:
– 1.    Ilia + Michi                 7 Punkte
– 2.    Niklas + Robert         4 Punkte
– 3-4. Leo + Sven              4 Punkte
– 3-4. KMB + Tobias          4 Punkte
– 5.    Werner                     1 Punkt