Schnellschach vom 22.06.18

Am gestrigen Freitag entzündeten 8 Spieler ein schönes Sonnwendfeuer auf den Brettern.
Eine zeitlich perfekte Zahl für ein Rundenturnier mit 12 Minutern/Spieler.
Freilich sei zu erwähnen, dass es gerne noch ein paar mehr hätten sein dürfen 🙂

Wie am Endergebnis zu sehen, war die Spitzengruppe sehr eng zusammen,
3 Punkt-und Wertungsgleiche Erstplatzierte sind sehr selten.
Von Platz 1 geht es in der Tabelle direkt mit Platz 4 weiter, den unser Neuzugang Helmut Heimann belegte

Erwähnenswert ist die Leistung von Sven, dessen Spielstärke in der Tabelle nicht richtig abgebildet wird. Mehrmals war er kurz vor dem Punktgewinn, ehe die Zeit – oder ein grober Fehler das schöne Spiel beendete.

Hier die Tabelle

 

Rock Meets Chess 2018 in Martinszell

Rockmusik und Schach. Diese Mischung ist sicherlich nicht Jedermanns Sache. Für Liebhaber jedoch, ist dies etwas Einigartiges im Schach-Jahreskalender. So machte ich mich auch in diesem Jahr mit meinem Schachreund Manfred Wiedemann auf den 120 KM langen Weg nach ins Allgäu. Pünktlich um 21:00 Uhr läutete der Erfinder und Organisator Wolfgang Max Schmitt zum 6. Mal das Turnier mit den Worten: „Welcome back my friends, to the game that never ends“ ein.

13 Partien im Schweizer System mit jeweils 25 Minuten Bedenkzeit standen auf dem Nachtprogramm. Eine wie ich finde, ausgesprochen angenehme Bedenkzeit, die es ermöglicht, auch etwas länger über einen Zug nachzudenken.

Nach Höhen und Tiefen einer langen Nacht, reichte es für mich für den 8 Platz.
Hier die Schlusstabelle

Infos zum alljährlich stattfindenden Turnier finden sich auf der Internetseite von Wolfgang Max,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bademeister ohne Ausrutscher

Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte sich unser Neuzugang Johannes Vogel in Folge den ersten Platz. Diesmal in einer etwas anderen Disziplin:
„Schach960“ mit 15 Minuten Bedenkzeit stand auf dem Plan uns so fanden sich 8 experimentierfreudige Spieler, um das Schachspiel bar jeglicher Eröffnungstheorie zu zelebrieren.
In Runde 3 kam es zum Aufeinandertreffen der Giganten, bei dem sich Michael zunächst deutlich mehr Bedenkzeit gönnte als Johannes.
Und so führte am Ende etwas ungenaueres Spiel in schwieriger Stellung und etwas  Zeitmangel zu dessen Niederlage.

Bemerkenswert war auch eine Partie zwischen Lukas Schmid und Johannes Vogel.
Lukas, der vor wenigen Monaten das Schachspiel erlernte, schaffte es, seine Parte etwa gleichwertig ins Endspiel zu führen, wo er dann aber eine Qualität abgeben musste.  – Der Zuschauer staunt –
In einer weiteren Partie gegen Peter Peters lag ein Lukas`scher Sieg fast schon in der Luft und jeder Kiebitz hätte liebend gerne die weißen Steine von Lukas übernommen.
Kurz erklärt: Feindlicher K vor seinen eigenen Bauern, Rückzug durch den weißen L blockiert, direkter Angriff der Dame, nach deren Überführung mit 2 Züge möglich.
Leider hat es dann am Ende auch hier nicht gereicht, doch die Spielanlage von Lukas ist ausgezeichnet und man kann sicher sein, dass hier ein großer Spieler heranwächst.

Weiter so Lukas !

 

 

 

 

Haunstetten IV verliert an den Brettern gegen SF Augsburg III mit 2 : 6

Mit musikalischer Unterhaltung aus dem 1. Stock fand die letzte Begegnung der Spielsaison, sowohl für die Schachfreunde als auch für uns statt. Im Mai währe zwar noch ein Spieltermin, aber nachdem die Mannschaft aus Rain zurückgezogen hat, steht ein kampfloses 8:0 (+/-) bereits fest.

Die Vorzeichen waren klar:
Für die SF geht es um den Aufstieg – für uns um eine gute Platzierung.

Zum Spielverlauf:
Die erste Begegnung auf Brett 1 ging nach einer Stunde kampflos an den Gegner.

0 : 1

Nach weiteren 30 Minuten reichte Antun, der sich in schlechterer Stellung wähnte,  seinem Gegner die Hand zum Remis

0,5 :1,5

Dem Druck des Gegners nicht standhalten konnte Luitpold, der dankenswerter Weise als Ersatz eingesprungen war.

0.5 : 2,5

Von Anfang an Druck machte die junge Gegnerin von Alex, die einen fiancettierten Läufer am Königsflügel zum Anlass nahm, mit dem Randbauern auf die Königsfestung vorzustürmen und diese zu knacken.

0,5 : 3,5

Es folgten (teils unglückliche) Punkteteilungen von Kevin und Illia.

1,5 : 4,5

Nachdem die Entscheidung gefallen war, hatten sowohl mein Gegner und ich in sehr zweischneidiger Stellung, keine große Motivation, den Sieg zu erzwingen und reichten uns ebenfalls die Hand zur Punkteteilung.

2 : 5

Für Sven war der heutige Tag nicht der Beste. So verlor er zunächst eine Qualli, dann die andere und am Ende die Partie.

2 : 6  Endstand

Wir bedanken uns für das faire Spiel und beglückwünschen die Schachfreunde zum Aufstieg in die Kreisliga 2    

Eine schöne Anmerkung zum Schluss:
Die Begegnung lockte einige Kiebitze aus mehreren Vereinen. So hatte auch Ralf B. (Schwaben1-Spieler)  Lust, dem Wettkampf beizuwohnen. Andere bekannte Gesichter der Augsburger Schachszene, hatten ebenfalls interessiert vorbeigesehen.


Nachtrag:

Da unser Brett 1 Spieler bereits 4 Mal in der Kreisliga II eingesetzt wurde, war dieser gesperrt und obgleich die Partie nicht gespielt wurde und kampflos (-/+) gewertet wurde, hat der Augsburger Spielleiter das Gesamtergebnis den Regeln entsprechend korrigiert.

Wir verlieren also den Wettkampf also mit -/+

Das ist sehr ärgerlich, aber wenn der MSF (in dem Fall ich selber) zu deppert ist und nicht aufpasst, wie oft seine Spieler in den oberen Ligen dabei waren, nur konsequent .

Das wird mir sicher nicht mehr passieren !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufstieg unserer 1. Mannschaft in die höchste Bayerische Liga um ein Jahr verschoben

Leider hat es am Ende nicht ganz zum Aufstieg gereicht. Es fehlten in der Schlusstabelle 1 Mannschaftspunkt und 2,5 Brettpunkte. In der neuen Saison wird neuer Anlauf genommen, um das Ziel Oberliga (=3. Liga) zu verwirklichen

Zum Spielverlauf:
Spielergeschwächt, aber mit ungemeinem Kampfgeist ging unser Gast aus Röhrnbach in das letzte Spiel der Saison. Nach einer Stunde war ein Plus von 2 Punkten auf unserem Konto und 100 Euro weniger auf dem Vereinskonto des SV Röhrnbach.
Ja, es ist recht teuer, die ersten beiden Bretter freizulassen.

2 : 0

Die Verkürzung aus Sicht der Gäste erfolgte an Brett 4, als Reinhold eine Kombination übersah und dem Gegner die Hand reichte.

2 : 1

Unser eigenes Punktekonto wurde durch Armin erhöht, er in sicherer Manier (zum 1. Mal in Haunstetten auf Brett 8 spielend) dem Gegner keine Chance ließ.

3 : 1

Dass man mit 2 Spielern weniger ungern ein Remis gibt, liegt auf der Hand und so ließ der Gegner von Mark ganze 30 Minuten vergehen, ohne einen Zug auszuführen, ehe der MSF unser Gäste seinen Segen gab.

3,5 : 1,5

In einem furiosem Schlussakt setzte anschließend Mikhail seinen Gegner vor aussichtslose Probleme.
Als dieser das Matt in 2 sah, wollte er sich das Ende nicht zeigen lassen.
(Absolut sehenswert! Ich werde an dieser Stelle einen Link zum Nachspielen der Partie einbauen)

4,5 : 1,5

Einen recht zähen Gegner erwischte Zalan an Brett 3 spielend.
Nachdem sich Zalan nach forciertem Figurenabtausch mit 2 Mehrbauern im Endspiel wiederfand, schien sein Gegenüber an die Theorie zu glauben:
„Ungleichfarmige Läufer = Remis“
Daraufhin wurde demonstriert, wie eine Läuferüberlastung funktioniert.
Wer sich dafür interessiert:  Hier wird demnächst ein Link folgen

5,5 : 1,5

Den Mannschaftssieg bereits wissend, konzentrierte sich Steffan an Brett 7 voll auf sein Match. Es war ein Damenendspiel mit mehreren Bauern.
Nach zahllosen beidseits gegebenen Schachs und zwei beschriebenen Partienotationen, führte Stefan den entscheidenden Bauer zur Permutation und sein Spiel zum Sieg.

6,5 : 1,5 ENDSTAND

Hier die Schlusstabelle

 

Aufstieg unser 2. Mannschaft in die höchste Schwäbische Liga

Zunächst vorweg: Dillingen II wird nicht zum „Königsmacher“

Trotz des Tabellengleichstandes in der Mannschafts-und Brettpunktwertung hat Haunstetten II die Nase vorn

Da es nur einen Aufsteiger geben kann, ist § 3.11 der Schwäbischen TO anzuwenden:

Rangfolge bei Punktgleichheit:
Ist nach Durchgang aller Wettkämpfe die Summe der Mannschaftspunkte gleich, so entscheidet die Anzahl der insgesamt erzielten Brettpunkte über die Rangfolge. Besteht auch hier Gleichstand, werden folgende Kriterien in der Reihe nach angewendet, um über die Rangfolge zu entscheiden: Wenn bei Gleichstand der Mannschaftspunkte in der Wertung einer Mannschaft Punkte aus kampflosen 8:0 Ergebnissen enthalten sind,
werden sowohl diese Brettpunkte als auch die von wertungsgleichen Mannschaften gegen den (die) betreffenden Gegner erzielten Brettpunkte gestrichen.
Dies bedeutet im Klartext einen Haunstetter Vorsprung von 2 Punkten, da Kötz-Ichenhausen ein kampflosen 8:0 gegen Dillingen auf dem Punktekonto hat – wir hingegen ein erkämpftes 6:0. Diese beiden Ergebnisse werden nun neutralisiert, um die bessere Mannschaft zu ermitteln.
Darüber hinaus bekommt der Sieger aus der direkten Begegnung den besseren Tabellenplatz.

Ein Bericht zum Spiel gegen Caissa 1 (6:2 für Haunstetten) folgt

Hier die Schlusstabelle

 

 

Aufstieg unserer 3. Mannschaft in die höchste Augsburger Liga !

Trotz einer 5:3 Heimniederlage gegen die Edelgarnitur aus Thierhaupten hat unsere 3. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga 1 gepackt.

Ab der Saison  2018/19 spielt unsere Dritte somit in der gleichen Liga, in der noch vor wenigen Jahren unsere 2. Mannschaft „Stammgast“ war.

Bemerkenswert ist, dass die 3. Mannschaft nach dem freiwilligen Rückzug in unterste Augsburger Liga im Jahr 2012,  neu aufgebaut wurde und sich seither dominat und äußerst zielorientiert durch alle Augsburger Klassen nach oben pflügte.

Hier die Schlusstabelle:

 

Haunstetter Schachspieler in Bad Wörishofen erfolgreich

Überraschend gut schnitten die drei Haunstetter Teilnehmer am Wörishofer Schachfestival ab. Robert Behling errang in der Hauptklasse mit 5,5 Punkten aus 9 Partien einen ausgezeichneten 24. Platz und remisierte gegen zwei Großmeister. Ein weiterer Internationaler Meister entwischte ihm nur ganz knapp ins rettende Remis. Im Seniorenturnier spielten Manfred Rubke und Gerhard Rampp von Anfang an in der Spitzengruppe mit.
Nach acht Runden hatten beide je drei Siege und fünf Unentschieden auf dem Konto, doch in der Schlussrunde verließ sie das Schachglück. Gerhard versiebte eine Gewinnstellung zum Remis und erreichte schließlich den 11. (statt dem möglichen 5.) Platz. Manfred, der zuvor gegen schwere Gegner noch mehr überzeugt hatte, verlor recht unglücklich. Bei einem Remis wäre er sogar 7. geworden, doch auch der 20. Platz ist bei 121 Teilnehmern als Erfolg zu werten. Alle drei Haunstetter Spieler waren jedenfalls die erfolgreichsten unter allen schwäbischen Teilnehmern.

Hier die Schlusstabellen:

BW 2018 Open http://www.chessorg.de/Listen2018/sw8000333146/simple_ranking.htm

BW 2018 Senioren http://www.chessorg.de/Listen2018/sw8000333018/participants.htm