Stadt-und Kreismeisterschaft der Jugend in Haunstetten

 

Am Samstag, den 3.11. und Sonntag, den 4.11.2018 fand im Hermann-Höltl-Schachzentrum die diesjährige Kreiseinzelmeisterschaft der Jugend statt.

Hier die Schlusstabellen:

U10
U12
U14
U16
U18

Der Kreisverband Augsburg und die Schachabteilung des TSV Haunstetten bedanken sich bei den zahlreichen Teilnehmern und gratulieren den jungen Stadt-und Kreismeistern.

Besten Dank auch an den Organisator und Turnierleiter Julian Sonnberger, der eine tolle Arbeit geleistet hat.

Rochade III – Haunstetten IV : 2,5 :5,5

Trotz des klaren Sieges blieben wir unterhalb unserer Möglichkeiten, denn das Ergebnis hätte nach der Betrachtung des DWZ Unterschiedes, deutlicher ausfallen müssen.

Zu den Brettern:

Luitpold spielte auf Brett 8 gegen seinen jungen Gegner seine 60-jährige Turniererfahrung aus und konterte gegen wild anstürmende Figuren einfach mit „Schachmatt“.

1 : 0

Zur ersten Punkteteilung des Abends kam es an Brett 4 durch Antun, der sich zuvor auf ein Spiel mit offenem Visier eingelassen hatte. Am Ende war kein Gewinnpotential mehr vorhanden.

1,5 – 0,5

Den 2. vollen Punkt holte erwartungsgemäß Mikhail an Brett 1, der mit seiner jungen Gegnerin eine Spielpartnerin hatte, von der wir im Augsburger Schach sicher noch einiges hören werden. (Hoffentlich bleibt sie dem Schach treu). Das Mädel zeigte überaus dynamisches Spiel und machte es nicht einfach. Mikhail nutze jedoch Schwächen und tobte sich letztendlich nach 3 Stunden Spielzeit im gegnerischen Lager aus..

2,5 – 0,5

Den nächsten Sieg nach Plan erarbeitete sich Ludwig, der in gewohnter Natur sehr gerne auf Angriff spielt. Das zahlte sich wieder aus und so konnte er im Schlussdrittel seinen Läufer und Springer gegen einen Turm perfekt miteinander harmonieren und gewann die Partie.

3,5 – 0,5

Kevin an Brett 7, der zu Beginn der Partie, verschiedene Fallen stellte, hatte kein Jagdglück. Sein Gegner erkannte alle Gefahren. Nach einem Remisgebot, verzettelte sich mit seinem Angriffsplan und es verblieb ebenso wie zuvor bei Antun, kein Gewinnpotential am Brett.

4 – 1

Nun zu meiner eigenen Partie an Brett 6: Freilich wusste ich, dass mein Gegner 400 DWZ weniger hatte und so blieb ich nach der englischen Eröffnung des Gegners in Deckung und wartete auf Fehler. Dieser kam dann auch, als dieser seinen b-Bauern um ein Feld nach vorne schob und meinem g7-Läufer, bessere Sicht auf seinen A1-Turm gestattete. Diese war zwar durch 2 Springer verdeckt, jedoch konnte ich kurze Zeit später die entsprechende Qualität gewinnen. Nun war der Plan, das Spiel entspannt ins Endspiel zu überführen und heimzufahren. Manchmal gibt es jedoch eine widerliche Sache im Schachspiel die, wie ich denke, jeden irgendwann trifft. Man führt einen Zug und mit dem Loslassen der Figur, wird das Desaster instantan sichtbar. In meinem Fall hatte mein verbliebender Läufer plötzlich keine Fluchtfelder mehr und musste sich auf von c5 stehend, auf b4 für 2 Bauern opfern. MIST !
Aus einer gewonnenen Partie wurde nun eine, die zu verloren gehen drohte, denn mit einem Turm gegen ein Läuferpaar zu spielen, macht keine große Freude. Schlussendlich konnte ich noch eine Stellung mit einer einzigen Bauernkette mit einem Haltepunkt auf f7 erreichen.
4,5 : 1,5

Das Ergebnis der Partie auf Brett 5 erfuhr ich im Analyseraum:
Sven hatte seine Dame eingestellt.

4,5: 2,5

Die letzte Partie des Abends, war auch die zäheste. Alex und sein Gegner rangen beharrlich, wobei sich weder auf er einen-noch auf der anderen Seite ein signifikanter Vorteil zu ergeben schien. Als Alex seinen 39. Zug ausführte, blieben dem Gegner noch 12 Sekunden, um mit dem 40. Zug die Zeitkontrolle zu überwinden. Diese verstrichen jedoch ohne Regung und Alex reklamierte „Zeit“

Endstand 5,5 : 2.5

KMB, 21.10.2018

Geteilter 1. Platz beim Fischerschach

Werner und Michael als Sieger des Abends

6 Teilnehmer fanden sich am letzten Tag im August zum Fischerschachturnier ein. Mit den vereinbarten 12 Minuten (ohne Bonuszeit) kamen dann auch fast alle Spieler recht gut zurecht. Nun ja, bis auf den Teilnehmer, der auf den Letzten Platz gelandet ist (klar..)

Zum Verlauf: Gleich zu Beginn staunte ein Kiebitz aus Friedberg nicht schlecht, als dieser verfolgte, wie die zufällige Stellung auf die Schachbretter kam.
Bar jeder Eröffnungstheorie standen jeweils 3 Teilnehmer nun vor dem gleichen Problem:
„Wie beginne ich im 1, Zug?“. Eine Weisheit dazu, besagt zumindest: „Lass dir mit dem 1. Zug viel Zeit“.*
Die Überraschung des Abends war Werner, der (soweit mir bekannt) zum ersten Mal Fischerschach spielte und mit dem amtierende Sommerblitzkönig zur Punkteteilung übereinkam. Beide hatten zu Ende der Partie nur noch wenige Sekunden auf der Uhr, jedoch hatte Werner die bessere Stellung, so dass Michael über den halben Punkt nicht unglücklich war

Sowohl Werner als auch Michael gewannen den Rest der Partien, so dass auch eine Feinwertung einen geteilten ersten Platz ergab..

Die Schlussplatzierung im Einzelnen:

1: Werner Zwick + Michael Romfeld  4,5 Punkte
3. Illia Poizner 3 Punkte
4.Helmut Heimann 1,5 Punkte
5. Robert Kutschick.1 Punkt
6, Klaus Michael  1/2 Punkt

Im anschließenden „Antischach“ mit hohem Gaudifaktor, galt es den amtierenden Tandemblitzmeister von seinem Ross zu holen, was in Folge 2 x geklappt hat.

Viele Grüße und einen guten Start in sie neue Spielsaison

Euer Ex-Tandemblitzmeister

 

 

 

 

Ein Blick in die Glaskugel der neuen Saison

Nach etwas Stochern im Nebel des Ligamanagers, habe ich für unsere Mannschaften die Paarungen der neuen Saison gefunden.

1. Mannschaft Landesliga Süd
2. Mannschaft Schwabenliga 1
3. Mannschaft Kreisliga 1
4. Mannschaft Kreisliga 3
5. Mannschaft Kreisklasse B Nord

Viele Grüße und einen schönen Sommer,
Euer Tandemblitzmeister 

 

 

 

 

 

Schnellschach vom 22.06.18

Am gestrigen Freitag entzündeten 8 Spieler ein schönes Sonnwendfeuer auf den Brettern.
Eine zeitlich perfekte Zahl für ein Rundenturnier mit 12 Minutern/Spieler.
Freilich sei zu erwähnen, dass es gerne noch ein paar mehr hätten sein dürfen 🙂

Wie am Endergebnis zu sehen, war die Spitzengruppe sehr eng zusammen,
3 Punkt-und Wertungsgleiche Erstplatzierte sind sehr selten.
Von Platz 1 geht es in der Tabelle direkt mit Platz 4 weiter, den unser Neuzugang Helmut Heimann belegte

Erwähnenswert ist die Leistung von Sven, dessen Spielstärke in der Tabelle nicht richtig abgebildet wird. Mehrmals war er kurz vor dem Punktgewinn, ehe die Zeit – oder ein grober Fehler das schöne Spiel beendete.

Hier die Tabelle

 

Rock Meets Chess 2018 in Martinszell

Rockmusik und Schach. Diese Mischung ist sicherlich nicht Jedermanns Sache. Für Liebhaber jedoch, ist dies etwas Einigartiges im Schach-Jahreskalender. So machte ich mich auch in diesem Jahr mit meinem Schachreund Manfred Wiedemann auf den 120 KM langen Weg nach ins Allgäu. Pünktlich um 21:00 Uhr läutete der Erfinder und Organisator Wolfgang Max Schmitt zum 6. Mal das Turnier mit den Worten: „Welcome back my friends, to the game that never ends“ ein.

13 Partien im Schweizer System mit jeweils 25 Minuten Bedenkzeit standen auf dem Nachtprogramm. Eine wie ich finde, ausgesprochen angenehme Bedenkzeit, die es ermöglicht, auch etwas länger über einen Zug nachzudenken.

Nach Höhen und Tiefen einer langen Nacht, reichte es für mich für den 8 Platz.
Hier die Schlusstabelle

Infos zum alljährlich stattfindenden Turnier finden sich auf der Internetseite von Wolfgang Max,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bademeister ohne Ausrutscher

Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte sich unser Neuzugang Johannes Vogel in Folge den ersten Platz. Diesmal in einer etwas anderen Disziplin:
„Schach960“ mit 15 Minuten Bedenkzeit stand auf dem Plan uns so fanden sich 8 experimentierfreudige Spieler, um das Schachspiel bar jeglicher Eröffnungstheorie zu zelebrieren.
In Runde 3 kam es zum Aufeinandertreffen der Giganten, bei dem sich Michael zunächst deutlich mehr Bedenkzeit gönnte als Johannes.
Und so führte am Ende etwas ungenaueres Spiel in schwieriger Stellung und etwas  Zeitmangel zu dessen Niederlage.

Bemerkenswert war auch eine Partie zwischen Lukas Schmid und Johannes Vogel.
Lukas, der vor wenigen Monaten das Schachspiel erlernte, schaffte es, seine Parte etwa gleichwertig ins Endspiel zu führen, wo er dann aber eine Qualität abgeben musste.  – Der Zuschauer staunt –
In einer weiteren Partie gegen Peter Peters lag ein Lukas`scher Sieg fast schon in der Luft und jeder Kiebitz hätte liebend gerne die weißen Steine von Lukas übernommen.
Kurz erklärt: Feindlicher K vor seinen eigenen Bauern, Rückzug durch den weißen L blockiert, direkter Angriff der Dame, nach deren Überführung mit 2 Züge möglich.
Leider hat es dann am Ende auch hier nicht gereicht, doch die Spielanlage von Lukas ist ausgezeichnet und man kann sicher sein, dass hier ein großer Spieler heranwächst.

Weiter so Lukas !

 

 

 

 

Haunstetten IV verliert an den Brettern gegen SF Augsburg III mit 2 : 6

Mit musikalischer Unterhaltung aus dem 1. Stock fand die letzte Begegnung der Spielsaison, sowohl für die Schachfreunde als auch für uns statt. Im Mai währe zwar noch ein Spieltermin, aber nachdem die Mannschaft aus Rain zurückgezogen hat, steht ein kampfloses 8:0 (+/-) bereits fest.

Die Vorzeichen waren klar:
Für die SF geht es um den Aufstieg – für uns um eine gute Platzierung.

Zum Spielverlauf:
Die erste Begegnung auf Brett 1 ging nach einer Stunde kampflos an den Gegner.

0 : 1

Nach weiteren 30 Minuten reichte Antun, der sich in schlechterer Stellung wähnte,  seinem Gegner die Hand zum Remis

0,5 :1,5

Dem Druck des Gegners nicht standhalten konnte Luitpold, der dankenswerter Weise als Ersatz eingesprungen war.

0.5 : 2,5

Von Anfang an Druck machte die junge Gegnerin von Alex, die einen fiancettierten Läufer am Königsflügel zum Anlass nahm, mit dem Randbauern auf die Königsfestung vorzustürmen und diese zu knacken.

0,5 : 3,5

Es folgten (teils unglückliche) Punkteteilungen von Kevin und Illia.

1,5 : 4,5

Nachdem die Entscheidung gefallen war, hatten sowohl mein Gegner und ich in sehr zweischneidiger Stellung, keine große Motivation, den Sieg zu erzwingen und reichten uns ebenfalls die Hand zur Punkteteilung.

2 : 5

Für Sven war der heutige Tag nicht der Beste. So verlor er zunächst eine Qualli, dann die andere und am Ende die Partie.

2 : 6  Endstand

Wir bedanken uns für das faire Spiel und beglückwünschen die Schachfreunde zum Aufstieg in die Kreisliga 2    

Eine schöne Anmerkung zum Schluss:
Die Begegnung lockte einige Kiebitze aus mehreren Vereinen. So hatte auch Ralf B. (Schwaben1-Spieler)  Lust, dem Wettkampf beizuwohnen. Andere bekannte Gesichter der Augsburger Schachszene, hatten ebenfalls interessiert vorbeigesehen.


Nachtrag:

Da unser Brett 1 Spieler bereits 4 Mal in der Kreisliga II eingesetzt wurde, war dieser gesperrt und obgleich die Partie nicht gespielt wurde und kampflos (-/+) gewertet wurde, hat der Augsburger Spielleiter das Gesamtergebnis den Regeln entsprechend korrigiert.

Wir verlieren also den Wettkampf also mit -/+

Das ist sehr ärgerlich, aber wenn der MSF (in dem Fall ich selber) zu deppert ist und nicht aufpasst, wie oft seine Spieler in den oberen Ligen dabei waren, nur konsequent .

Das wird mir sicher nicht mehr passieren !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufstieg unserer 1. Mannschaft in die höchste Bayerische Liga um ein Jahr verschoben

Leider hat es am Ende nicht ganz zum Aufstieg gereicht. Es fehlten in der Schlusstabelle 1 Mannschaftspunkt und 2,5 Brettpunkte. In der neuen Saison wird neuer Anlauf genommen, um das Ziel Oberliga (=3. Liga) zu verwirklichen

Zum Spielverlauf:
Spielergeschwächt, aber mit ungemeinem Kampfgeist ging unser Gast aus Röhrnbach in das letzte Spiel der Saison. Nach einer Stunde war ein Plus von 2 Punkten auf unserem Konto und 100 Euro weniger auf dem Vereinskonto des SV Röhrnbach.
Ja, es ist recht teuer, die ersten beiden Bretter freizulassen.

2 : 0

Die Verkürzung aus Sicht der Gäste erfolgte an Brett 4, als Reinhold eine Kombination übersah und dem Gegner die Hand reichte.

2 : 1

Unser eigenes Punktekonto wurde durch Armin erhöht, er in sicherer Manier (zum 1. Mal in Haunstetten auf Brett 8 spielend) dem Gegner keine Chance ließ.

3 : 1

Dass man mit 2 Spielern weniger ungern ein Remis gibt, liegt auf der Hand und so ließ der Gegner von Mark ganze 30 Minuten vergehen, ohne einen Zug auszuführen, ehe der MSF unser Gäste seinen Segen gab.

3,5 : 1,5

In einem furiosem Schlussakt setzte anschließend Mikhail seinen Gegner vor aussichtslose Probleme.
Als dieser das Matt in 2 sah, wollte er sich das Ende nicht zeigen lassen.
(Absolut sehenswert! Ich werde an dieser Stelle einen Link zum Nachspielen der Partie einbauen)

4,5 : 1,5

Einen recht zähen Gegner erwischte Zalan an Brett 3 spielend.
Nachdem sich Zalan nach forciertem Figurenabtausch mit 2 Mehrbauern im Endspiel wiederfand, schien sein Gegenüber an die Theorie zu glauben:
„Ungleichfarmige Läufer = Remis“
Daraufhin wurde demonstriert, wie eine Läuferüberlastung funktioniert.
Wer sich dafür interessiert:  Hier wird demnächst ein Link folgen

5,5 : 1,5

Den Mannschaftssieg bereits wissend, konzentrierte sich Steffan an Brett 7 voll auf sein Match. Es war ein Damenendspiel mit mehreren Bauern.
Nach zahllosen beidseits gegebenen Schachs und zwei beschriebenen Partienotationen, führte Stefan den entscheidenden Bauer zur Permutation und sein Spiel zum Sieg.

6,5 : 1,5 ENDSTAND

Hier die Schlusstabelle