Haunstetten im Mittelfeld

Der Aufstieg in die 2. Liga stand heute nicht im Fokus,
Da nur noch eine Mannschaft aufsteigt und GM`s von unten nach oben drängen, wird zunehmend schwieriger, Man beachte bitte die „Alte Schule“ auf Platz 1 in dieser Liga

Neu war die Einbeziehung der besten 7 Spieler in die Mannschaftswertung. Nachdem unser Team sehr gut aufgestellt ist, kann dies kein Nachteil sein.
Der Zeitmodus 3+2 bringt  so manche Besonderheiten mit sich, so dass z.B. Züge in konstant 5 Sekunden ausgeführt werden, auch das Zurückschlagen einer Figur dauert (man kann es erraten) 5 Sekunden. Spielen aus Lust und Leidenschaft bringt Wohlbefinden und Zufriedenheit. Mogler gibt es jeder Sportart, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis man auffliegt.

 

 

Sonntagskrimi in der 3. Liga

Wieder ein Herzschlagfinale in der 3. Liga:
Nach 80 von 120 Minuten Spielzeit lagen zwischen dem Auf-und Abstieg nur 7 Punkte (147/140).
Somit war klar, dass es am Ende wieder einmal richtig knapp werden würde.
Chronologisch ging es wie folgt weiter:

14:25 Min Restzeit: Haunstetten mit 200 Punkten und 6 Punkten Vorsprung alleinig auf Platz 3
0::25 Min, Rest: Haunstetten mit 3 !!! weiteren Mannschaften auf dem 3. Platz
0:06 Min Rest: Letzte Änderung siehe Schlusstabelle

Fazit:
Der heutige Abend war spannender, als jeder Sonntagskrimi.
Schön als Kiebitz: Im Gegensatz zum normalen Zuschauer im Turniersaal  kann man, sofern keine Kinder anwesend sind, laut seinen Emotionen nachgehen.
Das gilt natürlich auch für die Spieler 😉

Am Dienstag geht es weiter.

 

3. Platz bringt den Aufstieg in die 3. Liga

https://lichess.org/tournament/KuDy0plf

Mit einem am Ende sicheren 3. Platz gelang auch heute der Aufstieg.
Waren es zunächst nur 4 Spieler, gesellten sich im Laufe des Wettkampfes 4 weitere hinzu. Was helfen kann, aber nicht immer gut geht, ist der Beserker-Modus, in welchem bei einem Sieg ein weiterer Punkt aufs Konto kommt.  Erkauft wird diese Möglichkeit mit der Halbierung der Bedenkzeit. Auf jeden Fall spannend für Kiebitzte.

Haunstetten siegt souverän im Quarantäneblitz

In einem starken Turnier gewann das Team um den TSV Haunstetten mit großem Abstand zu den Zweitplatzierten, dem Brühler SK 1920 und dem  SF HN Biberach 1978.
Nach einem kleinen Hänger nach dem Start setzte sich unser Team mit dem ersten Drittel des Turnieres an die Spitze und blieb dort bis zum Ende.

https://lichess.org/tournament/wdksgmpk

Die nächste Runde ist am Dienstag, den 23.März um 20:00 Uhr

https://lichess.org/tournament/SvSpjmgW

Auch Kiebitze sind herzlich eingeladen

 

 

Saison auf der Zielgeraden für die 3. Mannschaft

Ein Bericht von Robert Kutschick

Am vergangenen Samstag stieg das Duell der dritten Mannschaften von Haunstetten und Kriegshaber. Johannes´ provokante Frage, wer Favorit sei, wurde deutlich beantwortet: „Ihr seid Erster und wir sind im Abstiegskampf!“

Der Anfang war allerdings schwierig. Nach einem längeren Telefonat und einer reichlichen halben Stunde des Wartens tauchte Isaak dann doch noch auf. Kurz darauf lagen wir aber trotzdem 0:1 hinten: Tobi war offenbar im Höltl-Turnier müde gespielt worden und stellte diverses Material ein. Einen Angriff konnte er auch nicht initiieren und so gab er früh am Abend auf.

Leo spielte mit drei Leichtfiguren und diversen Mehrbauern gegen das Turmpaar und einen Läufer. Sein Gegner scheute das Risiko und bot Remis, das unser Jahrhunderttalent nach reiflicher Überlegung annahm.

Altmeister Urbach hatte inzwischen das Endspiel erreicht. Beide Damen gingen jeweils mit dem gegnerischen König fremd und vernachlässigten ihren eigenen Gemahl völlig. Eigentlich stand Isaak aufgrund eines weit vorgerückten Zentrumsfreibauern seines noch recht jungen Gegners auf Verlust. Dann aber machte sich dessen fehlende Erfahrung bemerkbar: seine Dame versteckte sich auf der zweite Reihe weit hinter ihrem Monarchen – und Isaak gab ein Schach von der Seite. Damit war der Ausgleich hergestellt.

Kurz darauf gewann auch unser Mannschaftsführer. Sein Gegner hatte mutig geopfert, aber Werner konnte alle Angriffe auf seinen König abwehren. Die Topscorer-Trophäe ist ihm in dieser Saison kaum noch zu nehmen…

„Pschemek“ spielte neben mir eine sehr solide Partie. Mit Turm, Dame und Springer engte er seinen Gegner immer mehr ein und brachte schließlich einen Freibauern durch. Damit stand es nun nach schlechtem Start 3,5:1,5.

Am andern Nachbarbrett begann das Kriegshaberer Urgestein Walter Rehe diverse Züge und Stellungsmerkmale vor sich hinzumurmeln – bei ihm ein deutliches Zeichen, dass die Partie in die entscheidende Phase übergeht. Das bessere Ende hatte dann Johannes für sich: sein Springer wurde zur tödlichen Bedrohung für die gegnerischen Bauern, die Permutation ließ sich nicht mehr abwenden. Damit war der Sack zu!

Ich selbst stand lange Zeit deutlich besser und gewann die Qualität für einen clever geopferten Bauern. Statt aber weiter unerbittlich Druck zu machen, ließ ich das gegnerische Springerpaar in meine Stellung eindringen. Als dann auch noch Turm und Läufer zu Hilfe kamen, hatte ich plötzlich ein Endspiel mit Turm gegen Läufer und Springer. Wie es sich für eine solche Partie gehört, opferte mein Gegner unnötigerweise seinen Springer, so dass eine Chance auf Remis bestand. Ich hatte allerdings nur noch wenig Zeit auf der Uhr und fand vor den Augen unzähliger besserwissender Kiebitze nicht die richtigen Züge. Am Ende war mein Turm eingesperrt und der König sah sich zwei verbundenen Freibauern gegenüber, was mich zur Aufgabe bewog.

Gerald war wie so oft der Letzte, der noch spielte. In der Eröffnung war er merkwürdig unsortiert und ziemlich unter Druck, konnte sich aber befreien. Danach geriet die Partie in ruhigere Fahrwasser, so dass am Ende ein Remis heraussprang.

Damit ergab sich ein Endstand von 5:3. Das lässt uns immer noch von der Meisterschaft träumen…

Spielbetrieb vorübergehend eingestellt!

zur Vermeidung von gesundheitlichen Gefährdungen und zur Mitwirkung an dem derzeitigen Versuch der Regierung, die Verbreitung des Corona-Virus so weit als möglich einzudämmen bzw. zu verlangsamen, hat der Vorstand des TSV Haunstetten heute beschlossen, dass mit sofortiger Wirkung bis zum 29. März 2020 sämtlicher Trainingsbetrieb eingestellt wird. Dieser Beschluss geht nicht zuletzt auf die dringende Empfehlung der entsprechenden Sportfachverbände zurück, die bereits (oder noch zu erwarten) sämtliche Wettkämpfe – zumindest bis auf Weiteres – ausgesetzt haben.

Unser größter Wunsch: Bleibt alle gesund!