Thriller produced by Mering

Haunstetten III – Mering II  4,5 : 3,5

Ein Bericht von Robert Kutschick:

Die Krimireihe der letzten Wochen fand auch an diesem Samstag ihre Fortsetzung, diesmal gegen die 2. von Mering.

Als Vertretung von Werner gab ich erneut den Mannschaftsführer.
Ziemlich schnell hatte ich meinen Gegner mit einer Bauernphalanx eingeschnürt. Dann aber wählte ich den falschen Plan: statt am Damenflügel einen Freibauern zu bilden, versuchte ich den Durchbruch auf der anderen Seite – zwecks Matt und so. Allerdings verteidigte sich mein Gegner geschickt, und weil ich es zu schnell erzwingen wollte, verpuffte die Attacke. Laut Engine hätte mein Kontrahent mittels Springeropfer sogar auf Sieg spielen können. Das war für menschliche Spieler zum Glück nicht erkennbar, so dass es das erste Remis an diesem Abend gab.

Kurz darauf konnte Tobias gewinnen. Von seiner Partie habe ich leider nicht viel gesehen. Stattdessen schaute ich mir die übrigen Bretter an, weil „Pschemek“ mal wieder anfragte, ob er remisieren dürfe. Nach Einschätzung der Lage sprach eigentlich nichts dagegen, so dass wir auf 2:1 stellten.

Illja konnte seine Druckstellung ebenfalls zu einem Sieg verwerten – das 3:1 sorgte für große Beruhigung. Doch zu früh: Helmut kämpfte mit Turm und Läufer gegen Turm, Springer und einen Mehrbauern. Diesen konnte unser Neuzugang nicht aufhalten, auch sein Gegenangriff auf den König wurde pariert. Am Ende ging sogar noch seine Leichtfigur verloren. Ziemlich bedröppelt gab er auf, wodurch die Jungs von der anderen Lechseite auf 3:2 herankamen.

So richtig gut fand ich es deswegen nicht, dass Isaak inzwischen seinem Gegner ein Remis angeboten hatte. Unser Altmeister hatte auf Gewinn gestanden, dann aber ein Tempo verschenkt. Dadurch war in dem Turm- und Leichtfigurenendspiel nicht mehr viel drin, allenfalls ein Sieg durch Zeitüberschreitung. Nach längerem Überlegen – langsam neigte sich seine Restzeit bedenklich dem Ende zu – willigte Isaaks Kontrahent in das Unentschieden ein.

Muss ich extra erwähnen, dass Gerald bis dahin schon längst in Zeitnot war? Der Mann wurde in der Zeitnot geboren. Immerhin hatte er dank cleverem Figurenopfer einen Mehrbauern. Leider ließ er einen Bauern durchschlüpfen, wodurch der sicher geglaubte Punkt verloren ging. So fiel also der 3,5:3,5 Ausgleich. Nun war ich mit der Gesamtsituation unzufrieden. Wie schon in der Vorwoche musste Vitaly die Kohlen aus dem Feuer holen. Wahnsinn! Der alte Herr gewann souverän einen Bauern nach dem anderen, hatte schließlich derer drei mehr und sogar etwas weniger Zeit verbraucht als sein Gegner. Einige Angriffe auf den König musste er allerdings noch abwehren, ehe es ihm gelang, die Tanten zu tauschen. Als auch noch der Turmtausch nebst Bauerndurchbruch bevorstand, konnte er die Glückwünsche entgegennehmen.

Dank diesem wendungsreichen Verlauf haben wir also mit dem knappsten aller Ergebnisse gewonnen und reden weiter mit im Aufstiegskampf. Kissing macht von seinem Recht Gebrauch macht, das Ergebnis erst am Montag zu melden (die „Lex Aichach“, wegen der schlechten Internetverbindung auf den Dörfern…). Dadurch verbringen wir das Wochenende sogar an der Tabellenspitze!

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