40 Spieler am Start!

Das Höltl Turnier ist mit sage und schreibe 40 Teilnehmern gestartet. Bereits vor dem Rundenstart war die Atmosphäre im Klubraum locker und viele „Altbekannte“ trafen sich wieder.

Nach der Begrüßung  durch M.Romfeld und Auslosung durch K.M. Bleyer ging es auch schon los.

In der Gruppe 1
traf Vorjahres-Gruppensieger J. Reitemann auf J. Vogel. Mit Weiß konnte er seinen Gegner zu einem Figurenopfer verleiten, dessen Beweis Johannes schuldig blieb. Obwohl die Stellung keinesfalls einfach war, konnte Jonathan (einziger Teilnehmer der SGA) den vollen Punkt „nach Hause schaukeln“. Eine tolle Leistung !
An 1 traf R. Schnelzer auf  das Aichacher „Urgestein“ C. Glaser. Aus grauer Jugendzeit bekannt immer wieder eine Freude…Obwohl Christian materiellen Vorteil erlangen konnte, kam er nicht ins Ziel. Irgendwie ließ er sich taktisch die Butter noch vom Brot nehmen und musste gegen unser Brett 4 der Landesliga die Waffen strecken.
An Tisch 3 konnte M. Krämer vom SK Caissa gegen M.Romfeld überzeugen. Sah es doch lange Zeit nach einer ausgeglichenen Stellung aus, hätte Michael im Mittelspiel eine Qualität gewinnen können – ja hätte; hat er aber nicht. Und so konnte  Max im Endspiel einen entscheidenden Bauern gewinnen, den er um 1.10h zur Dame einlaufen ließ. Auf 4 traf unser zweimaliger Höltlsieger R. Behling auf den Geheimfavoriten L.Hübner. Und so  kam es zum echten Duell der „Erfahrenen“. Lothar konnte Robert einen Zentrumsbauern herausoperieren, den er nicht mehr abgab. Bei beiden konnte man höchste Konzentration feststellen und nach ca. 3,5 Stunden war die Partie zu Gunsten von Lothar entschieden.

Tolle Paarungen verspricht auch die Gruppe 2.
Bereits in der 1.Runde kann man erkennen, das die DWZ kein Maßstab ist,  denn hier haben die nominell DWZ-„Schwächeren“ gegen die DWZ „Riesen“  die Oberhand behalten.  Nur I. Urbach konnte gegen R. Forster vom SC Friedberg in einer lange ausgeglichenen Partie dann doch den vollen Punkt verbuchen.
Nach einem langen Arbeitstag wagte sich T. Karg zu verspäteter Stunde dann doch noch gegen V. Barsky anzutreten. Irgendwie ging im Mittelspiel jedoch ein Turm verloren und so reichte Tobi – Vitaly die Hand und gab auf.
P. Peters konnte an diesem Tag überzeugen, spielte besonnen und machte keine Fehler. Er lies unseren Mannschaftspunktesammler H. Heimann wenig Chancen. Mit Schwarz kam Peter aus der Deckung und konnte Helmut im Königsangriff den Punkt abnehmen.
Wie immer wollte G. Beck kein Remis und so spielte er unermüdlich gegen S. Stoll vom SK Mering. Bis ins Springerendspiel – und da, wo jeder ins remis einwilligt, wird es für Gerald erst richtig spannend. Allerdings kann man auch überziehen und das muss Gerald nun wegstecken, nachdem er die Partie dann doch verlor – unglücklich!

Pure Spannung auch in Gruppe 3. Hier gab es gleich in der ersten Runde mehrere Aufeinandertreffen verschiedener Vereinskollegen.
An Brett 1 musste P. Artz gegen seinen Vereinskollegen S.Reichert  beide SK Göggingen) ran. Mit Schwarz kam er mit zwei Mehrbauern ins Mittelspiel und musste nur noch einige taktische Finessen abwehren, bevor er seinen vollen Punkt eintragen konnte.
Hoedt gegen Nietzer ist als Nachholpartie für Freitag, den 25.01. angesetzt.
Die Partie K. Bleyer gegen R. Kutschick ging bis kurz vor 1.00h. Lange Zeit sah es so aus, als könnte der große Robert seine zwei Mehrbauern sicher zum Sieg ummünzen. Aber je später es wurde, desto mehr schwanden die Gewinnchancen und Kevin holte einen Bauern nach dem anderen zurück, bis er einen im Turmendspiel mehr hatte. Ein Randbauer, der zum Siegen nicht mehr reichte – Remis. Kompliment an den Kampfgeist von Kevin, der die Flinte nie in Korn warf – und belohnt wurde.
An Tisch 4 der Gruppe 3 traf der Kriegshaberaner  D.Stakor auf J.Eickert vom SK Caissa. In einer wilden Eröffnungsumherschlagsvariante  kam Dakor mit einer Mehrfigur heraus. Nach längerem zähem Kampf von Jeffrey konnte sich dann doch die Mehrfigur des weißen Lagers durchsetzen.
Nicht ganz so lang spielten die beiden Haunstetter  L. Kettler und L. Hehl. Den Partieverlauf kann ich leider nicht wiedergeben, allerdings kann man am Ergebnis ablesen, dass beide mit einem halben Punkt zufrieden waren.
An Tisch 6 kreuzten S. Kiechl und P. Kreisberger (beide SKK) die „Klingen“. Beide schenkten sich nichts und wollten auch kein zu frühes Remis. Nach jedoch ca. 3 Stunden gab es auch in dieser Partie einen Sieger; Patrick 1, Stefan 0. Überhaupt gab es wenige Remisen und viele ausgekämpfte Partien. Das beweist die tolle Turnieratmosphäre.
An Tisch 7 spielte einer unserer Nachwuchstalente gegen einen  Routinier – und hatte diesen auch schon am Rande einer Niederlage. M.E. war da viel mehr drin, wenn beim nächsten Mal etwas mehr „reingeschaut“ wird. Fehler des Gegners müssen halt konsequent ausgenutzt werden. Und so behielt halt dieses Mal noch I. Poizner gegen N. Klassert die Oberhand.
Ganz toll hingegen und bis zum Schluss durchhaltend L. Moelter gegen A. Tsiapouris. Mit vertauschten Farben spielend erreichte der junge Leo mit weiß gegen Alexander (1601 DWZ) vom SKK ein gerechtes Remis; Toll und echt herausgekämpft!
An Tisch 9 spielten R. Ziegler (SKK) und G. Vaclahovsky ebenfalls remis. Nichts geschenkt und lange gespielt bis zum Schluss. Auch hier eine tolle Leistung von Roman, der 400 DWZ Punkte weniger als Gerhard hat.
Eine schnelle Partie gelang T. Artz vom SK Göggingen gegen unseren Augsburger U12 Vizemeister. Leider war die Partie so schnell zu Ende, dass ich gar nichts mitbekommen habe… Im Mittelspiel (nach ca. 30 Minuten) stand es noch ausgeglichen – dann aber plötzlich … 1:0 für Tobias. Zu schnell gespielt von Max, der doch so tolle Partien spielen kann.  
Wenig Chancen ließ A. Brdar unserem C.  Koloska. Der Jugendspieler  verlor schnell eine Figur und damit auch die Partie.
An Tisch 10 trafen S. Weise und T. Berchtold aufeinander. In der Partie selbst hatte Thomas gute Chancen, vergab diese aber nach Aussage von Sven. Im Endspiel entschied dann die Mehrqualität von Sven die Partie.

2 Gedanken zu „40 Spieler am Start!

  1. Toller Bericht, KMB! Ergänzen sollte man allerdings, dass mein zweiter Mehrbauer vergiftet war. Als ich den genommen hatte, gab es keine Siegchance mehr.

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