Hermann Höltl 2019- 3.Akt

Nicht nur in der nahe gelegenen Fußballarena ging es heute heiß her, sondern auch auf einigen Brettern hier im Hermann-Höltl-Schachzentrum. Zuvor konnten sich an diesem Runde3-Freitag einige Spieler hautnah davon überzeugen, dass Heimspiele des FCA in Augsburgs Süden stets für volle Straßen sorgen.
Das erste Remis des Abends vereinbarten Jonathan Reitemann und Altmeister Robert Behling, der sich wie er sagte, unwohl in seiner Stellung fühlte und wenig Perspektive sah.
In der Partie von Sven stand für den Kiebitz der Sieger so gut wie fest:
In vorteilhafter Stellung hatte Sven seinem Gegner nur knapp 4 Minuten Bedenkzeit für 12 Züge übriggelassen. Dass das Spiel dann doch kippte, lag wohl daran, dass Sven den wohl meist gemachten Fehler im Turnierschach beging, indem er selber genauso schnell spielte, wie sein Gegner und seinen großen Zeitvorteil nicht ausnutzte, um gute Züge zu finden.
Mein Sohn Kevin hatte heute Abend seine (wie er sagt) „Lieblingsgegerin“ am Brett, die mit einem Figurenopfer eine schnelle Entscheidung suchte, aber nicht fand. Es verblieben auf Kevin`s Seite 2 Mehrfiguren und der Sieg.
Die Partie von Luitpold wurde im Bauernendspiel entschieden. 2 Mehrtempi brachten den Sieg.
Die Überraschung des heutigen Abends war der Sieg von Leopold, der seinen Vereinskameraden nach einem Figureneinsteller zur Aufgabe bewegte. Vielleicht wäre noch ein theoretisches Dauerschach im späteren Verlauf möglich gewesen, aber wie Ludwig erkannt hatte, war der Sieg und die Freude von Leopold verdient.
In Gruppe 2 konnte Tobias ein Turmendspiel gegen Helmut für sich entscheiden und Isaak gewann seine Partie durch Zeitüberschreitung des Gegners.
Die spannendste Partie des Abends war wohl das Spiel von Charlie gegen Johannes.
Letzterer stürmte in ungezügelter Spiellaune mit 2 Bauern auf die fianchettierte Königsburg zu und investierte diese, um den gegnerischen König freizulegen und kreuz und quer übers Brett zu treiben. Schließlich gelang ein Turmgewinn und der Sieg. Johannes Bitte zu betonen, dies nicht in einem Mannschaftswettkampf nachzumachen, sei hiermit Folge geleistet 🙂
Die längste Parte des Abends wurde von Lothar und Max gespielt, in der Lothar am Ende zwar einen Freibauern auf dem Brett hatte (KTB gegen KT), das Einzugsfeld des Bauern jedoch nicht mit dem eigenem K besetzen konnte. Um Mitternacht reichte man sich die Hände zum Remis.

16.02.2019, KMB

 

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