Ein Gedanke zu „Trauer um Alfred Seifert

  1. Auch mir ist heute Morgen nicht entgangen, dass Alfred Seifert im hohen Alter verstorben ist. Gerne erinnere ich mich an diesen tollen Vereinskollegen zurück.
    Als ich als Jugendlicher das Vergnügen hatte bei den Senioren zu spielen, war es immer Alfred der mich dann nach den Samstagsspielen nach Hause gefahren hat. Nach Auswärtsspielen haben wir zuerst aber meistens noch die TSV-Gaststätte angesteuert um uns noch mit Bratensulz und einer halbe Bier zu stärken. Und wenn dann auch noch die „richtigen 4“ zusammenkamen, kam ich immer verdammt spät zurück, denn nach Schach und Sülze war dann immer noch Schafkopf angesagt.

    Alfred war ein toller Vereinskollege und er war in seiner bescheidenen Art immer ein Vorbild für mich. Auch nachdem ich die Schachabteilung verlassen hatte, hat es sich Alfred nicht nehmen lassen, mir jedes Jahr am 01. Oktober zum Geburtstag zu gratulieren – Jahr für Jahr! Ich habe mich immer sehr über seinen Anruf gefreut! Ganz nebenbei hat er mich dann immer wieder gefragt „Wann Du denn wieder „zu uns“ zurückkommst?“ Nach meiner obligatorischen Antwort „Das kann ich Dir leider überhaupt nicht sagen…“ hat er immer wieder entgegnet „Aber Du weißt ja das Du jederzeit bei uns willkommen bist – ob Mitglied oder nicht!“

    Ich werde Alfred, wie den anderen bereits verstorbenen Schachfreunden, jederzeit ein ehrendes Gedenken bewahren und es war mir eine Ehre ihn gekannt zu haben. „Ruhe in Frieden Alfred!“

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